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Berry & Rudd London: Wo Napoleon mal im Keller steckte

Die No. 3 James Street, sie liegt mitten in London. In einem Land, wo so viele Gins ihren Ursprung haben – wobei gesagt sein soll, dass Gins heute ja fast aus aller Herren Länder kommen. Dennoch: Im Kopf hat man die Engländer und die Schotten als Gin-Produzenten, die Bodenständiges auf die Beine bringen. Die Destillerie Berry Bros. & Rudd hat das schon immer gut gekonnt. Und wahrt eine wunderschöne Tradition mit der Zahl 3. Denn: Der Gin, der aus dem Spirituosen-Urgestein kommt, birgt 3 Gewürze und 3 Früchte. Und einer der ältesten Händler wunderbarer Getränke sitzt eben in der James Street, in der Hausnummer 3. Folglich geht ja fast kein Weg daran vorbei, den Gin so zu nennen: „No3 London Dry Gin“.

Eine fast dreieckige Flasche in zartem Grün mit einem Klassiker, der voller Wacholder ist und einfach „geradeaus“ ist ohne Schlenker nach links und rechts: Wir sind erstmal der Meinung, dass diese Reinheit bewahrt werden soll. Gerne trinken wir von Drink Evolution einen Longdrink mit Eis, Zitronenzesten, Orangenschalen oder einem Zweig Rosmarin.
Es darf auch mal ein außergewöhnliches Tonic Water sein. Hier nicht. Probiert No. 3 einfach pur. Der Geschmack nach Wacholder lässt den London Dry Gin ein Klassiker bleiben, aber die feinen Zitrusnoten, die schon beim Öffnen der Flasche Freude bereiten, machen den No. 3 dann doch zu etwas Besonderem.

Na gut, ganz ehrlich mal: Wir haben nach der Pur-Verkostung auch noch einen Longdrink gemixt. Aber greift beim Tonic nicht daneben. Das Thomas Henry Tonic Water – zum Beispiel – lässt den No.3 weiter so sein, wie er ist: ein Klassiker ohne Schnörkel. Kompromisslos, was die Zutaten angeht.

Tonics mit Geschmack nach Obst oder Blüten haben im No. 3 nichts zu suchen. Dieser Gin hat ganz von allein genug Charakter trotz oder vielleicht gerade wegen seiner übersichtlichen Anzahl an Botanicals.

Orangenschalen aus Spanien, Grapefruitschalen, Angelikawurzel, Kardamom, Koriander – und ja, der Wacholder: Wenn das nicht nach einem klassischen Konzert auf dem Podium der Gin-Produktion klingt, dann wissen wir es auch nicht.
Im Jahr 2010 erschien der erste Gin – lange Jahrzehnte, nachdem Berry Bros. & Rudd König George III. und King Edward VII belieferte und der Spirituosenhändler steht bis heute noch auf der Liste der königlichen Hoflieferanten, dem „Royal Warrant“.
Die Firmengeschichte erzählt ohnehin seit Gründung 1698 und vielen Höhen und Tiefen, dass Napoleon in der James Street 3 mal im Keller versteckt worden sein soll und der Dichter Lord Byron dort auf die Kaffeewaage kann. Ja, die Berry’s haben eine lange Historie und sind ein Stück altes und neues London.……

Übrigens, noch einmal zurück zur Flasche. Auf ihr findet ihr einen Schlüssel mit der Zahl 3. Es ist der Schlüssel, der im Firmensitz mit seiner langen Geschichte die Tür zum Salon öffnet, einem Raum, in dem die Firmeninhaber ihre Beratungen schon immer abhalten. Die Idee war immerhin so gut, dass Berry Bros. & Rudd dafür ausgezeichnet wurden. Die Harpers Wine & Spirit Trades Review verlieh dem No. 3 den Reward für die beste „Verpackung“.

No. 3 London Dry Gin | 46% - 0,7L
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No. 3 London Dry Gin | 46% - 0,7L

32,50 €

47,00 € | 1 Liter

GESCHMACK

In der Nase ist er, so sagen die Engländer "Crispy", mit deutlichen Wacholder-Noten. Auch am Gaumen sticht der Wacholder hervor, wird aber unterstützt von blumigen Noten und würzigem, warmem Kardamom. Ganz viel Zitrus wird ergänzt durch die Ingwer-Würze des Korianders. Im Finish ist es die erdige Trockenheit der Angelika Wurzel, die sich durchsetzt.

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