Vermouth, Wermut, Vermut – Was ist das eigentlich?

Vermouth, Wermut, Vermut – Was ist das eigentlich?


Vermutlich kennt ihr ihn schon. Zumindest, wenn ihr schon mal einen Martini, Negroni oder Manhatten getrunken habt. Hier steckt nämlich auch Vermouth (bzw. auf deutsch Wermut) drin. Aber er ist mehr als nur ein Bestandteil von Cocktails: Vermouth ist ein mediterraner Aperitif, der aus gesüßtem Wein, verschiedenen Aromen und Kräutern besteht. Falls ihr keinen süßen Wein mögt, solltet ihr an dieser Stelle Vermouth nicht in die gleiche falsche Schublade stecken. Es gibt unendlich viele Variationen, die von süß bis trocken reichen. Mittlerweile gibt es sogar den Extra Dry Vermouth, der nur 5 % Zucker enthält.

Variationen von Vermouth

Ihr könnt das erfrischende In-Getränk in weiß, rosé und rot genießen. Egal welche Farbe der Vermouth hat, als Grundlage dient immer Weißwein. Wenn man zu diesem Karamell oder verschiedene Kräuter hinzufügt, verfärbt sich das Weingetränk rötlich. Die ursprüngliche Grundzutat „Wermut“, eine krautartige Pflanze und ist mittlerweile nur noch selten und in geringen Mengen in dem Aperitif zu finden. Um dem Vermouth seine würzige aromatische und eigene Note zu geben, werden heute Gewürze wie Nelken, Zimt, Zitronenschalen und Kardamom aber auch Wacholder, Ingwer, Majoran, Kamille oder Koriander verwendet. 

Wie wird Vermouth serviert?

Ganz einfach: Ihr könnt sowohl süßen als auch trockenen Vermouth als Aperitif auf Eis genossen genießen. Eine Drehung (Twist), ein bis zwei Oliven für die mediterrane Note und eine Scheibe Zitrone oder Orange als Frische kick. Hier wird eurer Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt. Wer keine Oliven mag, lässt sie zum Beispiel einfach weg. Wer gerade nur Limetten zu Hause hat, kann auch diese benutzen. Auch eine Mischung aus trockenem und süßen Vermouth schmeckt besonders gut. Für alle Einsteiger unter euch empfehlen wir den Cinzano, der durch seinen milden, aber fruchtigen Charakter überzeugt. Und wer seine Sammlung durch etwas ganz Besonderes ergänzen möchte, sollte auf jeden Fall den Belsazar probieren und damit auf der nächsten Party seine Freunde begeistern.

Nerd-Wissen

Schon im 16. Jahrhundert haben die Italiener Vermouth (natürlich nach einer anderen Rezeptur) für medizinische Zwecke genutzt. Die Grundidee für den heutigen kommerziellen Vermouth kommt allerdings aus dem Jahr 1786 aus Turin. Auch heute hat der Vermouth noch gesunde Charaktereigenschaften: Er soll den Appetit anregen und die Verdauung fördern. Das macht ihn zum perfekten Aperitif.


Unsere Vermouth-Klassiker 

Dubonnet Rouge - der Franzose

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